Gegen den Wachstumswahn

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Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde. Es kann nicht so weiter gehen, dass wir unseren Boden zubetonieren.
Es darf kein weiteres Ackerland oder Waldgebiet einem zweifelhaften Wachstum geopfert werden. Das sind wir kommenden Generationen gegenüber schuldig.

 

4 Gedanken zu „Gegen den Wachstumswahn“

  1. Hallo, dem stimme ich voll und ganz zu. Es wurde schon viel zu viel unserer schönen Landschaft durch Bebauung zerstört. Nicht nur Gewerbegebiete, auch Wohnhäuser, Sporthallen, Straßen, Parkplätze usw. nehmen viel zu viel Naturflächen in Anspruch. Wir sollten im Umgang mit der Natur rücksichtsvoller werden.

  2. Die Menschen fragen: UM WELCHES GEBIET GEHT ES?
    „warum steht das nicht dabei“
    -eine geeignete zusammenhängende Fläche von 25 Hektar wurde vorab schon nach „Suchläufen“ benannt.
    So eine Fläche fällt nicht vom Himmel.
    Hier gibt es nur die Gebiete Hart bei Lienzingen
    Lug-Fuchsensteige nördlich Lomersheim und
    Biegeläcker nördlich Mühlhausen, wobei die beiden letztgenannten nebeneinander liegen und auch Teile von beiden genutzt werden könnten.

    Gruß Susanne Haas

  3. sehen wir einmal davon ab, dass auch landwirtschaft ein gewerbe betreibt, siehe mit-einander der stadtwerke mühlacker, ausgabe 05/2016, 31000 tonnen maissilage für die biomethananlage, welche nicht für unsere nahrungsmittelerzeugung vor ort zur verfügung stehen. eine angabe der hierfür benötigten ackerböden (ha) war daraus nicht zu entnehmen.
    grundsätzlich:
    schauen sie einmal bei google earth auf gewerbegebiete. wir sprechen von wohnraumverdichtung. warum nicht von gewerbeverdichtung ? muss jedes gewerbe eine eigene halle, büroräume, stellplätze, anlieferungsflächen haben, möglichst in flachbauweise.
    warum schliessen sich gewerbebetreibende nicht zusammen und bauen mehrgeschossig gebäude für unterschiedliche gewerbe ( bedarfsgerecht ) ? siehe büro- wohn- geschäftshäuser in einem!
    gemeinsame parkhäuser wurden in ihrem bericht ja schon erwähnt.
    nehmen wir mal an die fa. mahle mühlacker baut auf einer seite ihrer produktion ein parkhaus, dann könnte auf der frei werdenden fläche eine produktionserweiterung, oder gar ein enger zulieferer direkt vor ort, ohne mehr flächenverbrauch angesiedelt werden.
    oder schauen wir mal zu unserem nachbarn in illingen, speziell auf die firma mosolf .
    muss da jeder neuwagen auf einer versiegelten gewerbefläche stehen, nur weil billiger und ggf. ein schnellerer betriebsablauf .
    sicherlich sind gewerbesteuereinnahmen für kommunen wichtig, aber nicht auf kosten der natur und zur optimierung der firmengewinne.
    wir sollten einmal hinterfragen, ob firmen welche sich wo auch immer ansiedeln wollen, geeignet sind, wenn sie die notwendigen finanzmittel für eine zukunftsfähige, flächensparende gewerbeflächennutzung (z.b. beteiligung für parkhaus mit mehreren firmen, mehrgeschossiges gebäude für gemeinsame nutzung) nicht aufbringen können.
    gewinnoptimierung für firmen auf kosten einer nicht bezahlbaren natur muss unterbunden werden.

    daher: ein klares nein für weitere gewerbeflächen, solange vorhandene gewerbeflächen nicht optimiert wurden und das nicht nur für 3 jahre.

  4. „Gewinnoptimierung für Firmen auf Kosten einer nicht bezahlbaren Natur muss unterbunden werden.“ – Was für ein schöner Satz, er bringt es auf den Punkt.

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